ausgelobt durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK e.V.), der GEDOK – Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V. Und dem Frauenmuseum - Kunst, Kultur, Forschung e.V.
Der Gabriele Münter Preis für Bildende Künstlerinnen ab 40 ist mit 20.000 Euro dotiert und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im dreijährigen Turnus in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), dem Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer (GEDOK) und dem Frauenmuseum in Bonn ausgelobt. Neben der Einzelausstellung der Preisträgerin werden Arbeiten von 39 ausgewählten Künstlerinnen aus dem Wettbewerb um den Gabriele Münter Preis 2010 vorgestellt.
Der Gabriele Münter Preis wurde 2010 bereits zum sechsten Mal an eine herausragende Künstlerin verliehen. Vor Christiane Möbus erhielten den Preis: Leni Hoffmann (2007), Ulrike Rosenbach und Cornelia Schleime (2004), Rune Mields (2000), Valie Export (1997) sowie Thea Richter und Gudrun Wassermann (1994). Der renommierte Gabriele Münter Preis ist europaweit der einzige Kunstpreis, der sich ausschließlich an Künstlerinnen wendet, die älter als 40 Jahre sind. Der Preis wurde ins Leben gerufen, da Frauen dieser Altersgruppe bei hoch dotierten Auszeichnungen deutlich unterrepräsentiert sind.
Namensgeberin des Preises ist die deutsche Malerin Gabriele Münter (1877–1962), eine der bedeutendsten Künstlerinnen der Klassischen Moderne. Zusammen mit Alexej Jawlensky, Marianne Werefkin und Wassily Kandinsky gründete sie 1909 die »Neue Künstlervereinigung München« und 1911 die Gruppe »Blaue Reiter« mit Wassily Kandinsky, Alfred Kubin und Franz Marc.